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Swiss Projects Tutorial, das schweizer Tutorial zu Second Life®; interaktiv, in deutscher Sprache.

Das Tutorial ist einzigartig in seiner Weise. Im Web werden Dir alle theoretischen Grundlagen zu Second Life Schritt für Schritt vermittelt. Parallel dazu kannst Du innerhalb Second Life einen Lehrpfad begehen, wo Du spielerisch zahlreiche ausgeklügelte Übungen zur Vertiefung durchführen kannst. Sim: Swiss Projects SLURL zur Sim: http://slurl.com/secondlife/swiss%20projects SLURL zum Tutorial: http://slurl.com/secondlife/swiss%20projects/192/139/28

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Added: 2008-11-14 16:13:18
Last updated: 2009-01-13 14:41:43

Reviews (1)
Erfahrungsbericht swiss projects tutorial
Reviewed by Zubina, 2009-01-09

Ein freundliches Willkommen begrüsst mich, als ich in die Rolle eines Newbies schlüpfe und auf der Sim Swiss Projects ankomme. Schon der erste Eindruck während ich mich um die eigene Achse drehe fällt positiv aus, Welten liegen zwischen dem hier und meinem damaligen ersten Landepunkt als Neuling. Es macht neugierig und so folge ich dem grossen Pfeil auf den ersten 'Wanderweg'. Hier erfahre ich Elementares über SL, was es ist, was ich da tun kann, dass ich vor allem erforschen soll um mir ein eigenes Bild machen zu können. 11 Stationen umfasst dieser erste Teil, der mich mit einfach verständlichen Worten in Second Life einführt.

Von hier aus komme ich direkt zum Swiss Projects Tutorial und bin gespannt, was mich da alles erwartet.

Da stehe ich nun im Empfangsbereich des Tutorial und werde erneut herzlich willkommen geheissen. 'Endlich....' denke ich mir dabei, 'endlich tut mal jemand was anstatt nur darüber zu reden!' Dieser 'Jemand' sind die drei Avatare Gutlinde Beerbaum, Barlok Barbosa und Nathiel Siamendes. Um es gleich vorwegzunehmen, was sie da erschaffen haben ist schlicht gut. Was heisst gut, es ist .....aber lest selber:

Also gleich mal die Tafel anklicken und die dazugehörige Webseite aufrufen, die mich fortan begleiten wird. Schon da sehe, das ist professionell gemacht und obwohl ich anfangs dachte 'Mann, nicht schon wieder was lesen' hat es mich schnell in den Bann gezogen. Da wandle ich nun also in der Haut eines Newbies, das heisst ich muss gleich als erstes bei Station 1 gehen lernen. Aber wie! Balanceakt über einen Steg, da kommen die ersten Schweisstropfen und Herzflattern ist garantiert. Als Belohnung erreiche ich dann die Grabung alt Helvetien, in der es Fundstücke zu finden gilt, die ich in mein Inventar nehmen kann. Eine sehr gute Übung für jemanden, der das Gehen lernen muss. Ich hab gemogelt, bin mit der Kamera gucken gegangen.

Gleich nebenan sind die Stationen 2, 3 und 4 - Inventar, Aussehen und Freebies. Auf lernreiche und unterhaltsame Weise erfahre ich da alles Wisssenswerte, auch hier in Kombination mit der Webseite.

Station 5 - Sitzen, na endlich etwas ausruhen. Ich teste die verschiedenen Posebälle, dabei schiele ich aber immer wieder zu Station 6 hinüber. 'Interactive' steht da auf der Tafel und daneben sehe ich eine Art Tasse, die mich zu einem interaktiven Rundflüg einlädt. Fertig ist es mit Ausruhen, das muss ich erleben! Die erste Station hoch oben zwischen den Tannen ist ein Vogelhäuschen. Hier 'lerne' ich wie man mit Anklicken etwas bewirkt. Ich entscheide mich, den Ofen mit Oel zu betreiben. Das hätte ich nicht tun sollen, hustend entscheide ich mich zum Weiterflug.

Die wohltuende Musik im Multimediabereich entschädigt für den Ofenrauch und ich geniesse das Video neben dem rauschenden Wasserfall. Dann geht's ab nach oben zur Spitze des Berges, wo das unvermeidliche Alphorn auftaucht. Darauf sitzt Elias, der sich mit mir unterhalten will, ich bin bei der Sektion Chat gelandet. Ganz schön vorlaut das Kerlchen, der müsste mal Manieren lernen.....

Rasant gehts vom Berg runter bis zur Wasseroberfläche, da werde ich zum Fotografieren der Unterwasserwelt eingeladen. Ja wie denn? Ich bin ja über Wasser! Neugierig wie ich nun mal bin klicke ich die rote Boje an. Oh je, die fliegende Tasse taucht mit mir ab bis auf den Grund des Meeres. Hier kann ich nun endlich meine Fotos schiessen, ich bin begeistert. Nach einer wunderschönen Unterwasserfahrt mit einigen Fotohalts tauche ich wieder auf und lande auf der Alp vor einer Käserei. Schade, der Flug ist vorbei, nun heisst es wieder zu Fuss weiter.

Das Thema Geld wird hier behandelt, was eben auch in SL eine wichtige Rolle spielt. Vor allem wichtig, wie komme ich zu Lindens, nicht zur Familie sondern der gleichnamigen harten Währung in Second Life. Gleich ein paar Linden aus dem Baum pflücken aber oh je, da ist nix drin. Na ja, ich bin eh zu alt um da noch etwas zu bekommen. Ich hätte so gerne die Staffelei ausprobiert, aber die ist noch nicht in Betrieb, also gehe ich leicht schmollend weiter.

Ich komme zu einem Schiffswrack und lerne hier, mit der Kamera umzugehen. Das ist so spannend, dass ich die Staffelei schnell vergesse und die verborgenen Schätze im Schiff suche. Ob ich sie fand sage ich aber nicht.

Nun geht es offenbar in den Untergrund, die Station 13 Kontakte erwartet mich. Sobald ich Mitglied der Gruppe Swiss Projects Tutorial bin, öffnet sich vor mir knarrend eine Türe und ich betrete eine Höhle. Ein bissche gruselig ist das schon mit der Spinne auf dem Boden, aber ich lerne wiederum einiges aus diesem Bereich über Gruppen und Freunde und mein Profil.

Endlich wieder frische Luft und gleich in den Sandkasten hinein; hier gehts ums Bauen. Eine Sandburg ist gefragt, die ich aber nicht bauen werde, für Neue ist das sicher ein Spass und gleichzeitig auch eine Herausforderung.

Die Sektion Suchen vermittelt mir einen spannenden Einblick, wie ich mich mit all den Karten und andern Suchmöglichkeiten durch die Vielfalt von Second Life navigieren kann. Ich werde darüber informiert, dass noch eine Station über das Scripten folgt, eine Sache die enorm wichtig ist. Das erkennt man aber meistens erst nachdem man eine Weile in Second Life war. Auf eine unterhaltsame Art lerne ich hier wie ich zum Beispiel einen Text über ein Objekt setzen kann.

Schade, das äusserst originell und informativ gestaltete Tutorial ist zu Ende, sogar ich als nicht mehr neue Teilnehmerin von Second Life war fasziniert. Vorbei an einem 'stillen Örtchen' (hab Tränen gelacht als ich das sah) führt der Weg hinauf zum grossen Infohub. Hier werden interessante Orte in Second Life vorgestellt, die man besuchen kann. Es gäbe noch viel über Swiss Projects zu erzählen, ich kann nur jedem empfehlen, diese Insel vor den Toren unserer Swiss Sims zu besuchen.

Zubina McMillan

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